29.08.2012

„Master Eugene Talks with Hubbie“ (Wenn die Beatles heute Konsumsongs machten)
Der letzte Newsletter muss unglaublich gut angekommen sein, bis heute hat mich noch niemand gefragt, wo der neue bleibt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass alle Bands lieber am Strand liegen und wir eine Art Sommerpause gemacht haben. Man weiß es nicht, denn fragen hieße Interesse zeigen. Doch stille Konflikte schrecken mich nicht, das Schreiben ist mir eingefleischt wie ein Zehennagel. „Die Leude“ wollen informiert werden, was zwischen den ganzen Flohmärkten und Strassenfesten so passiert. Letzte Woche war in Rostock Kinderfest samt Auftritt des Bundesgaucklers. Der Anlass war besonders, man erinnerte an das bislang nachhaltig prägendste ostdeutsche Ereignis der Nachkriegsgeschichte. Doch genau wie beim Konsum von Pfeffi und „dem guten“ Bautzner Senf wollen damals Beteiligte heute gar nichts mehr davon wissen. Da man aber irgendwas symbolisches machen wollte, wählte man eine Geste, die gut zwischen Inhaltsarmut, Nichtgedenken und „die Täter nicht beschämen“ vermittelte. Man pflanzte eine Eiche, vermutlich weil ein Mülleimer zu teuer war. Tja, nun isse weg, soll aber neu gemacht werden. Ich bin gespannt, ob sie diesmal eine aus Park Fiction nehmen. Speaking of „Bomben drauf“: In München wurde eine Weltkriegsbombe so kontrolliert wie möglich gesprengt. Um das Ergebnis zu beschreiben, erklärte jemand „Das sieht hier aus wie nach ner Strassenschlacht“. …Das offensichtliche „Hier IST ne Bombe hochgegangen. Sieht so aus, wie man’s sich vorstellt“ war vermutlich zu naheliegend.
Einfach so: Die naheliegenden Termine im Hafenklang

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

22.08.2012

„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.“ (Gejammer, ca. 2000 v. Chr.)

Da diese Woche nicht viel gefeiert wird, bleibt Zeit für bleischwere Gedanken.
Man ist immer so alt, wie man morgens aussieht, egal was man sich selbst einredet. Wenn Kinder bzw. Jugendliche einen nicht mehr abziehen wollen, sondern siezen, kann die Jogginghose noch so lässig sitzen – der eigentliche Zug ist abgefahren und nur noch in der Bahn nach Nirgendwo ist ein ganzes Abteil für einen reserviert. Partywagen hin oder her. Weitere sichere Indikatoren sind, dass die ganze „neumodsche“ Musik ein Batzen scheisse ist und die Jugendlichen alle einen an der Murmel haben. Zumindest Punkt zwei ist bei mir erreicht. Ich habe nach der Lektüre eines SpiegelOnline-Artikels endgültig aufgegeben. Bei einer Umfrage unter SchülerInnen soll herausgekommen sein, dass Polizei, ProSiebenSat.1 und die Bundeswehr die drei beliebtesten Wunscharbeitgeber seien. Gerne würde ich nun einen herzhaften Kommentar beisteuern, aber mir schrumpelt sich das Herz zusammen: von Wassermelone auf Rosine in unter vier Zeilen Text.
Wie das Zitat oben zeigt, denkt jede Generation, dass die folgende Armageddon eingeläutet hat, aber bei aller Liebe – was geht hier schief? Passiert das, wenn man zuviel Bushido hört? Und wie passt das zur angeblich immer stärker steigenden Kriminalitätsrate bei Jugendlichen? Oder muss den Gören mal jemand erklären, was man bei Polizei und Bundeswehr eigentlich so macht? Polizisten treten ja auch gerne mal Vereinen bei, die inhaltlich ganz anders sind, als sie angeblich vorher dachten (wer bei Googles Bildersuche „spanische Prozession“ eingibt, versteht ihren Irrtum… „Mit Fanta, Haube, Butterkeks – junge Christen unterwegs“).
Ebenfalls unverständlich und nicht zum Lachen: Wieso rennen, nur weil es mal etwas wärmer ist, haufenweise Idioten (augenscheinlich nüchtern) oberkörperfrei durch die Innenstadt? „No nation, no border“ beinhaltet nicht unbedingt Schamgrenzen! Darüber auch mal nachdenken und hoffen, dass der moralische Mittelfinger nächste Woche eingeklappt bleiben kann.
Den Abschluss macht ein Querverweis auf das Sommerthema „Tres bien: Amphibien !“
Für Leute, die Sonnabend keinen Bock auf griechischen Wein im Gefahrengebiet oder eine saftige Sause im Hafenklang haben: „Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See, Ball und Konzert und ein großes Diner. Quak, quak – quak, quak.“
Die anderen Termine in Wurfweite der Elbe:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

15.08.2012

Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas vergessen zu haben.“ (Schlägereieröffnungen Band 2, Sätze für Leute mit Nehmerqualität)

Auf dem Kreuzzug wider die Ungerechtigkeit arbeite ich mich diesen Sommer durch den komplexen Themendiskurs „Wo der Frosch die Locken hat“ und habe mich deswegen einer „critical greening“ Gruppe für Froschrecht angeschlossen. Gestern haben wir versucht, unser Manifest bei einem schönen Humpen Bubbeltee „in shape“ zu pressen, leider waren die Lookism Leute dagegen und haben sich abgespalten. Bleibt unsere Kritik also noch ein bisschen länger amorph, passt auch besser als Kontrast zum messerscharf rasierten Ohrenhaar. „Nufta“ ist hier das Codewort.

Zurück zum Bläschentee, der gerade in buchstäblich aller Munde ist. Dem Froschfreund ist die Ambivalenz des Verzehrens klar: Positiv zu vermerken ist, dass allen Leuten Froschlaich in Optik und Haptik wieder ein Begriff wird, negativ ist, dass es nicht lange dauern wird, bis einige Leute von dem veganen Substitut sprichwörtlich die Schnauze voll haben und wieder versuchen werden, es riel zu kiepen (wie der Sprachschüler sagt). Schon bald werden Freaks in Batikkleidung sich mit den Matejunkies in engen Hosen um die besten Plätze am Teich zanken, um dort mit dicken Strohhalmen Kaulquappen zu veratmen. Jute- gegen Leinenbeutel, Hippie gegen Hipster und alle gegen Frösche: Ein Krieg, bei dem nur Moskitos gewinnen können.
Noch ist allerdings Zeit – als ich gestern im Bubbelladen einen „Grande Laich-chai mit Laubfrosch und Wasserkastanie“ bestellte, versuchte man mich hochkant rauszuwerfen. Alter, bin ich avantgarde.
Um aus dem Hafenklang zu fliegen, bedarf es mal mehr, mal weniger. Die meisten Gäste wissen aber, sich zu benehmen. Um potentiell überhaupt rausfliegen zu muss man aber erst einmal hineinkommen. Die netten Termine für nette Leute:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

07.08.2012

Immer mitten in die Frösche rein“ (die Örtschte)
Hamse gemerkt, wie wenig gerade in der Stadt los ist? Ich auch nicht, hätte aber klappen können. Wir tun einfach so, als ob.
Das Sommerloch ist der richtige Zeitpunkt, innezuhalten und etwas neues zu lernen, was man dann im Kreise der Weihnachtsdominosteine zuhause am Bordstein präsentieren kann. Ich lerne gerade, Frösche aufzupusten und daraus Ballontiere zu machen. Bis jetzt kann ich „Ball mit Zipfeln“ oder eben „Frosch“. Das mit den Knoten bekomme ich aber auch noch hin, bis zum ersten Lebkuchenverkauf sind es ja bestimmt noch 4 Wochen. Frösche aufpusten ist nebenbei ein völlig anderer Vorgang als Frösche auspusten, denn das macht man nur, wenn man was anmalen möchte. Bemalte Frösche sind aber Quatsch, denn wenn man mal ein bisschen über den eigenen Tellerrand guckt (z.B. auf einen, der viel weiter weg ist), gibt das schon voll viele bunte Frösche. Nur darf man da nicht mit dem Mund rankommen, so wie bei nichtgekauftem Kuchen, gefrorenem Metall oder tote Katze. Und ausserdem sind die so lütt, dass man keine Knoten reinmachen kann und die Luft wieder rausgeht.
Wo wir gerade beim Rausgehen sind: Die Ausgehtermine im Hafenklang:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

30.07.2012

Das kann nicht dein Ernst sein! Das ist meiner.“ (Wenn sich Kinder zu sehr ähneln)

Neulich bei Olympia fiel es mir wie Schuppen vom launigen Wortspiel: Einer der schönsten Momente im Leben eines Mannes ist das Erreichen der motorischen Reife, ein Feuerzeug zu bedienen. Um die Welt ein bisschen verändern, bedarf es nicht viel mehr, als eine Flamme irgendwo gegen zu halten. Sei es an von älteren Verwandten beschaffte Silvesterböller, die Bushaltestellendecke, Nachbars Alpaka, den eigenen Daumen… irgendwas passiert immer und entweder es macht ein Geräusch oder es riecht komisch. Den letzten Teil des Satzes kann man sich übrigens getrost mit einem Löffel in die Fontanelle meisseln, wahrer läßt sich das Leben kaum zusammenfassen. Doch genug von pyromanischen Gedankengängen, denn Zündler_Innen pieschern nicht nur nachts ins Bett (vermutlich als Löschhilfe), sondern haben auch gerne mal das BKA am Nachtschrank stehen. Daher: ich besitze keinen Grillanzünder und war seit Jahrzehnten nicht beim Osterfeuer! Ich esse nicht mal mehr scharf, weil das immer so im Mund brennt. Meine Akten können daher wieder weggelegt werden. Oder geschreddert, wie die vom Mundlos…
Nach dieser wilden Tour de force, die Anspielungen lianengleich im Dschungel der abgründigen Bemerkungen im Vorbeigleiten greifend, wird es Zeit. Zeit, sich auf der Aussichtsplattform beim Blick durchs Bezahlfernglas forsch auf die Brust zu trommeln und zu rufen: Ich stehe der Sache unentschlossen gegenüber und würde viel lieber Tiere pflücken gehen.
Leider ist das bei dem Wetter illegal. Also mach geh ich Sach Weltraum Hans.
…Ebenso gut zu verstehen: Die Termine in all ihrer Pracht.

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

23.07.2012

Heißgetränk, Scheißgetränk.“ (Credo des vernunftgelenkten Menschen)

Sieht Ihr Newsletter auch so komisch aus? Das liegt daran, dass wir nun mit einem neuen System operieren. Das ist so modern, dass das anzeigende Gerät oft gar nicht weiß wo oben, geschweige denn unten ist und dann oft die tollsten Kapriolen passieren. Das Stichwort hierzu ist „Laser“.

Wenn ich mich schnell genug umdrehe, also schnell genug, dass eine innere Stimme auch noch Jahrzehnte nach der Kindheit die Bewegung mit einem energischen „PFFFFFFFJJJIIUU!“ untermalt – wenn ich mich also dermassen rasant bewege, dass die Fussballen qualmen und so manche Hautschuppe ihren angestammten Platz an der Epidermis verlässt und Will E. Coyote-gleich vor ihrem Absturz noch einen Augenblick in der Luft verweilt, wenn daher mein stellenweise „um-18.30-auf-einem-morgens-geschmierten-Brötchen-liegendes-Salatblatt“-welker Leib eine katzengleiche Pirouette vollführt, als hätte John Neumeier eine Derwischgruppe gecoacht, dann muss man vorsichtig sein. Das bockt zwar, aber ist nicht gesund, sowas.

Der Begriff „Schleudertrama“ ist in diesem Kontext weiträumig zu umfahren, denn eigentlich hat er nichts mit eigenmächtigem Umdrehen zu tun. Eher mit Verkehrsunfällen beiderlei Couleur. Speaking of that: Wir haben wieder Sommerdom und schon seit Jahren möchte ich ein neues Fahrgeschäft eröffnen. Es heißt „Die Traumaschleuder“, bewegt sich kreisförmig und macht viel mit Stroboskopen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es wird durch intelligent genutzte, beim Verschieben der Halswirbel entstehende kinetische Energie mehr Strom erzeugen als es verbraucht. Überschüsse werden aus Gründen der Tarnung nicht ins Strom-, sondern ins Abwassernetz eingespeist, denn dort liegt die Zukunft.

Jetzt schon in die Zukunft blicken kann man, wenn man sich die Termine ansieht, die diese Woche den Kalender des Hafenklangs spicken wie eine fleißige Hausfrau einen Rammlerrücken mit Speck. Besonders glänzende Veranstaltungen in nächster Nähe:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

16.07.2012

Zwei Apfelsinen im Haar und an den Hüften Bananen“ (Bestandsaufnahme nach Unmutsbekundungen im Affenhaus)

Der Newsletter ist wie die Vogelspinne, bringt Spass ist aber auch viel langweilig. Generell fragt man sich, wo das alles enden soll. Karriere machen die anderen und wenn man sich ein bisschen in der Welt umsieht, stellt man fest, dass die tollsten Berufe wegbrechen und durch neue ersetzt werden, die keiner kennt. Geflügelgeschlechtsbestimmer ist zum Beispiel immer noch kein Ausbildungsberuf, obwohl kaum etwas das duale System der Geschlechtlichkeit so unterstützt. Andererseits wird im Anschluss nicht nur die geschlechtliche Identität, sondern das ganze Küken per shredder dekonstruiert, was vielleicht auch nicht immer im Sinne des gesellschaftlichen Diskurses steht. Früher wollten Jungs zum Beispiel Lokomotivführer. Soldat oder Pilot werden. Sieht man sich das heute an, scheint der Glanz verloren bzw. blinken Missverständnisse auf: Niemand möchte Ubahnlenker sein, geschweige denn mit „der Bahn“ auch nur in Verbindung gebracht werden. Die Bundeswehr hat sich nach Abschaffung der „Wehrpflicht“ komplett aus dem Bewusstsein der Jugendlichen gebeamt und selbst der Prestigejob Flugzeugfahrer ist irgendwie out. „Wenn ich groß bin, werde ich Pylon“ ist zumindest dem äußeren Erscheinungsbild nach der derzeit häufigste Wunsch. Na, warum auch nicht? Wikipedia beschreibt den Job im Sicherheitsgewerbe so: „Sie sind leicht transportabel, stapelbar sowie im Kollisionsfall weitgehend ungefährlich, da sie in der Regel fast gefahrlos überfahren werden können.“ Prima sind auch Berufsbezeichnungen wie Verkehrstöggel, wobei das irgendwie unanständig klingt und bei Schwiegermama sicher keinen guten Eindruck macht. Um das allegorische Pferd wie alle Schweinchen von hinten aufzuzäumen: Die beste Art, die Orientierung zu behalten sind großflächige Tätowierungen von Währungstabellen, ein Magnet und natürlich ein Kuhglockenpiercing an der Drosselgrube.

Die Vogelbeobachtungstermine im Hafenklang (Vorsicht! Brutzeit ist Brotzeit.):

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

09.07.2012

Das macht er sonst nie.“ (Rhetorikgleitcreme für jede Gelegenheit im Umgang mit Behörden, Ärzten, Wirten und anderen potentiellen (Geschäfts-)partnern)

Meine gute Freundin Christina Steinhöfel stellte einmal die richtige Frage: “Was essen wir jetzt? Mir ist langweilig.“ Ein krachendes Fanal der Völkerverständigung auf allen drei Seiten des Äquators. Das hat zwar überhaupt gar nichts mit dem Text der aktuellen Woche zu tun, befriedigt aber das Verschwörungstheoriekonstrukt der Leute, die glauben, diese Zeilen trügen autobiographische Züge.
Durchaus durch eigenes Erleben abgedeckt und nicht zum „nebenbei Essen“ geeignet wäre eine 70seitige Hasstirade auf Mobilfunkoligarchen, deren Selbstbetitelung als „Anbieter“ in Anbetracht ihrer versklavenden Bedingungen nur als zynisch eingeordnet werden kann. Der Verkehr mit solchen Konzernen ist eine Art Kontaktvirus, eine Haftmine des schlechten Geschmacks, ein Midasfluch der Beschissenheit. Alles, was damit in Berührung kommt, wird augenblicklich zu Scheiße. Lese oder höre ich von meinem aktuellen „Tarif“, habe ich sofort Kopfschmerzen. Ich fühle mich, als ob ich Kot erbrechen müsste und der „Tarif“ mit seinen Konditionen meine sämtlichen Körperflüssigkeiten in festen Stuhl verwandelt, der sich mahlend durch meine dafür nicht vorgesehenen Adern presst. Ich möchte laut schreien während ich geschätzte 50 Liter soeben entstandene Hassgülle aus allen Körperöffnungen flute.
… und von Sachen, die wirklich wichtig sind, fangen wir lieber gar nicht erst an, ein Bild zu malen. Besser schnell den Frust vom Handy runterfeiern!
Die Klingeltonveranstaltungen der Woche:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

02.07.2012

„Wegen gestern ist heute geschlossen.“ Ich war doch auf der Fusion und es war wie jedes Mal: Wenn ich mich langweile, sollte man mir keinen Mikrofonzugang geben. Jedenfalls hat die alljährliche Kampagne „Schnaps für den Mann am Mikrofon“ wieder für eine Menge Umsatz in jeglicher Hinsicht gesorgt und der Newsletter legte ein black sabbatical ein.
In diesem Sinne:

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email

25.06.2012

grau, grau, grau sind alle meine Kleider…“ (Kinderlied für Farbenblinde)

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Der heutige Text ist mehr als eine Art Anstarrwettbewerb zu verstehen und Du hast gewonnen. Es ist allerdings bei Deiner Visage auch kein Wunder, wenn andere zu blinzeln anfangen. Um es anders auszudrücken: Freut euch, es ist Fusionzeit! Horden von Menschen allerlei Couleur verlassen Hamburg, um stundenlang im Stau zu stehen. Und sich angesichts einiger anderer Besucher dann zu fragen, ob man das Müllpfand nicht auch mit Pappmäulern auffüllen könnte. Wegen Wertstoffrecycling und so.
Jedenfalls kann man sich in den relevanten Großstädten endlich mal gepflegt über die große Auswahl an Fahrradstellplätzen, freien Flächen im Park und generell über Bongo-Ruhe freuen. Was das Glück perfekt machen würde ist eine neue, kriminelle Trendsportart: Spacken von hinten den Leinenbeutelhenkel durchfiedeln und sich am Geräusch der am Boden zerspringenden Mateflasche ergötzen. Das Gejammer ist definitiv der neue Sommerklingeltonhit. Passend dazu gibt es nun das Hafenklang-Spar-Abo: Für Leute, die Montags zum Punkerstammtisch kommen, ist der Eintritt an dem Tag frei!
Die anderen, hochwertigen Termine (zum Teil gegen Schutzgebühr):

Verbreite die Kunde:
  • Facebook
  • Twitter
  • email