30.10.2012

Verdammnis“ (Biberbestsellerbuch)
Eigentlich sollte dieser Text von der Pastinake, der Wurzel allen Übels, handeln. Ich konnte ihren Einfluss auf meinen Speiseplan aber inzwischen eindämmen und das Problem im Mülleimer isolieren. Bleibt genügend Zeit, sich mit der Weihnachtsbäckerei auseinander zu setzen, denn revolutionärer Logik folgend müsste ich jetzt darauf scharf sein, wo ich doch schon keine Kekse möchte. Arme sind aber genug vorhanden, es liegt einfach am Geschmack, dass die Dinger dort bleiben können, wo der Pfeffer wächst – Madagaskar, Gewürzregal, Bullengürtel.
Wenn Kekse essen schon keine Option ist, und Kekse herstellen (das ab jetzt zu verwendende Verb ist „Keksen“) nur bedingt Spass macht, weil immer wieder jemand seinen Kopf ins Mehl stößt und ruft „Ich bin Tony Montana!“ während andere Leute ihre angeblichen Allergien und Ernährungsvorlieben zu bedenken geben… Was macht der vernunftgelenkte Newsletterlesende dann? Die besten Bamse-Kekse der Welt. Was auch sonst? Wir lassen alles, was am Keksen scheiße ist, einfach weg und die Sachen, die Spass machen, machen wir noch geiler. Lifehack nennen Idioten so etwas.

Hafenklang Dauerkekse: Das beste am Keksen sind Geruch, gemeinsam in irgendwas rumwühlen, Formen aus plattgewalzter Pampe ausstechen und alles im Ofen verbrennen lassen. Genau genommen ist das bereits der ganze Vorgang.
Für den Geruch nehmen wir Benzin, das riecht jeder gern, die Pampe wird vegan aus Zeitungspapier und Wasser gemacht. Jetzt aus brauner Pappe (Lebkuchenersatz!) komischen Quatsch ausschneiden, die Zeitungspampe draufklatschen und alles in den Ofen bis der Rauchmelder anspringt. Zwischenzeit mit Sprühkleber schnüffeln überbrücken. Die fertigen Kekse halten ewig und können jedes Jahr wieder angesehen werden.
Im Hafenklang ansehen kann man sich die nächsten Tage folgendes:

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