17.09.2012

I am the cheese. I am the best character on this show. I am better than the salami and the bologna combined.“ (Mr. Cheese)

Die Kapelle greift wieder zum Tuschkasten und spielt einen eben solchen: Veronika, der Herbst ist da! Die kaltgepressten Ostereier sind als Dominosteine wiederauferstanden und beweisen damit den buddhistischen Reinkarnationskreislauf, obwohl Schokolade eigentlich fleischfrei ist und der Begriff Reinkarnation bei Leberkäse oder Fertigfrikadellen viel besser passen würde. Frikadellenfans, die aus ihrem Körper mehr Selbsterkenntnis (und Frustration) als Selbstvertrauen ziehen, vermeiden Begriffe wie FrikaDELLEN bzw. FrikaDUNSEN, und hoffen so, nicht immer auf die optischen Begleiterscheinungen vom Ergebnis jahrelanger „Fleisch“Mischkunst gestossen zu werden. Klappt natürlich nur solange, wie man im Stehen seine Füße noch sehen kann. Das soll hier aber kein flammendes Fanal wider den Fleischverzehr sein, ich möchte nur mal viele Worte mit F-Lauten verwenden. Vielleicht isst ja jemand Kekse beim Vorlesen. Die beiden Dinge, die ein Cowboy nie verleihen sollte, sind übrigens Pferd und Pfahnbürfte, hat mir mein Opa einst erklärt. Der hat mir auch den Begriff „Chansonettentittchen“ für kleine Frikadellen versucht nahezubringen. War ne andere Zeit…
Wer übrigens mal versuchen möchte, ob die dicke, grobe Fleischereifachverkäuferin in der Berufsschule aufgepasst hat, bestellt „ein Achtel Bie-Steakhack“ und echauffiert sich sofort lautstark, wenn verwirrt nachgefragt wird. (Für Zugezogene: 62,5 g – ein achtel Pfund und umgerechnet etwa zwei Happs)
Nahrung hin oder her: Die Termine der Woche mit wie immer sattem Sound und hungrigem Publikum

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