11.09.2012

Like eyes in the sunshine“ (Wenn Serienmörder Lieder schrieben)

Immer wenn man traurig ist, trinkt Heinz Erhardt einen Korn und Petrus fängt an zu weinen, weil er Dich kleinen Engel verloren hat als Du damals – kurz bevor wir uns trafen – vom Himmel fielst. Und so muss es passiert sein, denn Du siehst aus, als ob Du aus großer Höhe ungebremst auf die Hackfresse gefallen bist. Nachdem wir das aus der Welt geschafft haben und es nun vielmehr zwischen „uns“ im Raum steht, können wir uns den anderen Widrigkeiten des Lebens zuwenden.
Leserbriefe sind solch ein Thema. Eine per Internet zugezogene Person wünscht sich, den Newsletter per Absatz und Zeichensetzung übersichtlicher gestaltet zu erhalten. Dazu ist folgendes zu sagen: Dieser Text ist wie vorgekocht, die äußere Form dient als Serviervorschlag, am völlig überwürzten Inhalt und der hohen Kalorienanzahl trotz minderwertiger Inhaltsstoffe ändert sich nichts. Mit anderen Worten sieht der Text bei mir am Katheder noch prima aus, wenn er aber z.B. im Gratismailprogramm aufploppt, sind alle Formatierungen sowie diverse Satzzeichen im Katheterbeutel des Internetz gelandet. Schaurig, aber so steht es geschrieben. (Absatz)
Sehr gut hat mir auch die Zuschrift gefallen, die eine Verdoppelung meines Honorars forderte (die Mail wurde mir im Gegensatz zu dem anderen Ding gar nicht weitergeleitet. Egal, Bleiche drauf, abwischen, Neustart). Ich werde das beobachten wie meine Nachbarn mich beim Duschen.
Damit hat sich auch das Wurmloch „Interaktion mit Rezipienten“ wieder geschlossen, bis das Mondgesicht im zweiten Haus Jupiter aus den ungeputzen Scheiben grient. Also: Bitte keine Leserbriefe, lieber den Newsletter verlinken, zum Neuabonnieren animieren und unter verschiedenen Pseudonymen bei den Veranstaltungen mehrfach Eintritt ablatzen. Das Programm zum Auswendiglernen:

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