18.10.2011

„Oh, you hate your job? Why didn’t you say so? There’s a support group for that. It’s called EVERYBODY and they meet at the bar.“ (G. Carlin)

Der Newsletter ist immer auch ein Seelenspiegel. Sowohl für den Schreiberling als auch für Lesende. Meist ist er jedoch aus schlechtem Material und man erkennt ungefähr gar nichts, so sehr man auch wienert, gell? Resp. „Küß die Hand“. …das aber nur nebenbei. Es dräut viel größeres Ungemach: Weihnachten. Das jedes Jahr länger zu dauern scheint. Adventskalender, Kekse und Glühwein stehen schon im Regal und teilen sich interessanterweise den Platz mit Wurst und Grillkohle. Alles kann, nichts muss. Die Beliebigkeit, die durch die ständige Verfügbarkeit der Waren entsteht, nimmt auf diesem Weg wichtigen Ritualen ihren eigentlichen Charakter. Wer soll denn so noch vernünftig ab- bzw. angrillen?! Wieder ist ein schönes Fest vom Kapitalismus durchkommerzialisiert und damit assimiliert worden. Fuck, aller.
Was bleibt noch? Nix. „Realität? Das ist der Grund warum wir saufen.“ Willkommen in der Wirklichkeit.
Bedeutungsschwanger sollte man übrigens keinen Alkohol trinken. Mit diesem Satz auf der „Haben“ Seite könnt Ihr substanzlos berauscht ins Nachtleben schweben – selig wie ein Glückskeks und zahlreich wie Krill (oder Plankton, für die Veganer). Die passenden Termine:

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