Archiv für Juli 2011

25.7.2011

Ich wollt ich wär unter dem Meer, im Garten eines Kraken möcht ich sein.“ (Rudolf Hess)

Von wegen, es passiere nichts in der Welt! Es interessiert nur keinen, geht ja eh alles den Bach runter, abgesehen von den Plattenverkäufen dieser einen Engländerin. Von Skandinavien fangen wir hier gar nicht erst an, schliesslich schreiben andere schon genug darüber und bevor hier wieder was steht, was nicht genehm ist, steht hier eben nichts. Denn: Ab und an kann es sein, dass man sich in Situationen manövriert, aus denen man nur schlecht wieder heraus kommt. Sei es die „All-inklusive-Sightseeingtour zur Steilküste“, die ein Lemming gebucht hat oder irgendein anderer absurder Vergleich, der einem wie eine chinesische Fingerfalle die schwitzigen Pfoten vor der Tastatur verfängt, obschon man überfällig ist. Der Druck, der dann auf einem lastet, presst auch den letzten Tropfen flüssige Kreativität aus der geheimsten aller Köperöffnungen, dem Überlaufventil an der Stelle, über die nicht gesprochen werden darf. Mit fliehender Stirn und wehender Fahne hat jedoch schon so mancher Mensch – ob als Feldherr oder Alleinunterhalter in einer Felddisco – seine besten Waterloos erlebt. Ein durchaus erstrebenswerter Zustand, wenn man sonst nix zu tun hat. Hab ich aber. Also hier die Termine:

18.07.2011

„Nicht mit Commander!“ (auf keinen Fall)
Diese Woche wird nicht gelacht. Es wird Zeit, der Realität in ihr blutunterlaufenes Auge zu blicken. Voilà!
Das scheißeste ist, dass man keine Ahnung hat, wer für das alles verantwortlich ist.
Die Gemüsehysterie zieht hierzulande glücklicherweise inzwischen ihre Kreise dergestalt, dass eigentlich nur noch Wahnsinnige ihr Opfer werden können. Neulich in der S-Bahn verriet eine Hausfrau ihrer Freundin, dass sie wegen der Ehec-Viren (…) ihr Gemüse jetzt immer mit Kaliumpermanganat wasche. Das desfiziere. Leider eine wahre Geschichte… Um die Dimensionen mal zu verdeutlichen: Das Zeug ist giftig und wird an Privatpersonen nur in kleinen Mengen verkauft. Dabei muss man seine Personalien abgeben und ein Formular ausfüllen, wozu man das Pulver (mit dem man auch Sprengstoff herstellen kann) benötige. Ansage der Hausfrau: „Ich sag immer zum Gemüse waschen.“ Abgesehen vom möglichen Räumkommando-Besuch hat die Substanz noch andere Nebeneffekte: Das Waschwasser färbt sich lila, die Haut des Putzers verfärbt sich ebenso wie Schnittkanten im Gemüse braun (lässt sich nicht abwaschen), die Brühe ist alles mögliche nur nicht umweltfreundlich und ausserdem ist der Verzehr von Kaliumpermanganat zu vermeiden – man spült sich also einen Wolf. Aber Hauptsache der Dreck ist tot. Dem diametral entgegen steht wieder einmal das Motto für die kommende Woche im Hafenklang, wo man sich mit gesundheitsverändernden Getränken (beide Richtungen sind möglich) das letzte bisschen Resthemmung anfeuchten kann um es dann wegzuhoppeln. Besuchen Sie hierzu auch unsere neue und völlig neu konzipierte Internetpräsenz mit überzeugendem Corporate Design. Form follows funktion, am Rechner wie auf der Tanzfläche!

In eigenen Sachen…

…fühlt man sich oft am wohlsten. Leider bin ich zurzeit noch fremdbestimmter unterwegs als ohnehin schon, das heißt, hier kommt noch weniger als ohnehin schon. Damit die sommerliche Stimmung nicht komplett kapeister geht, hier zwei menschenverachtende Links, die ihr vermutlich trotzdem lustig finden werdet. Viel Spaß.

Urlaub

Das Sommerloch zu füllen ist das Ziel der warmen Monate – da bleibt zum Schreiben weniger Zeit als ohnehin schon. Aus diesem Grund fiel das Wochenblatt aus und auch sonst so manches. Als Zeitvertreib drei flotte Links zum Thema Sommer.
Kommen alle aus dem gleichen Film, der sich gut finden lässt. Sowohl im Netz, als auch geschmacklich.