Archiv für Juni 2011

27.06.2011

Nicht auf das Gerät oder den Akku beissen oder daran saugen.“ (Aus dem Benutzerhandbuch meines neuen Ersatzhandys)

Gestern überkam mich Unbehagen. Namenloses Nagen nibbelte niedlichen Neocortex. Wo kommt das her, wo will das hin? Fragen, die ich mir sonst nur stelle, wenn ich mit aufblasbaren Holzklötzen und einem Seil „Lasterangeln“ auf der Autobahnbrücke spiele. Doch zum Glück riß die Wolkendecke des Zweifels plötzlich auf wie ein mürber Schlüpfer: Empathie ist das Stichwort! Als ich über mein zentrales Informationsmedium (die Bildschirmnachrichten in der UBahn) erfuhr, dass es dem kleinen Pinguin wieder besser geht, war auch mir deutlich wohler. Wir erinnern uns: Er hatte haufenweise Sand gefressen, weil er ihn für Schnee gehalten habe. Beeindruckende Leistung, die mich an Erzählungen von dorfjugendlichen Drogenversuchen gemahnt. Wie das miteinander zusammenhängt? Na, wonn lahf, alder! Wonn Wöhld, Wonn Piepel! Ich stimme mich schon auf mein inneres Exil ein.
Bevor ich mich in den wohlverdienten Urlaub stürze und versuche, den Steinzeitkommunismus in Lärz auf Cro-Magnon-Niveau zu hiefen, hier noch ein letzter Gruß in Form der dieswöchigen Termine:

21.06.2011

I have been to hell and back. Believe me, it was wonderful.“ (Poesie für Asozialromantiker)
In letzter Zeit wurden die Abende immer länger. Das ändert sich ab heute, wird auch Zeit.
Wenn man feststellt, dass Sonntag eigentlich schon Dienstag ist, hat man nicht nur ein Organisationsproblem. Auch ist der Kühlschrank voller Dinge, die schon seit Tagen loswollten, aber immer noch „am chillen“ sind. Früher sagte man zu dieser Tätigkeit „rumgammeln“ und zumindest in Fach zwei findet trotz niedriger Temperatur eine Rückbesinnung auf diese Werte statt. „Was tun?“ fragte nicht nur Lenin, die bärtigste aller Politmumien. Und der kennt sich ja aus, schließlich liegt er nicht seit gestern im Schneewittchensarg! Leider würde die Antwort erneut celler-Loch-gleich den Rahmen des Knastes sprengen, den ihr Newsletter nennt. Letzte Woche war alles zu lang, diesmal ist alles zu spät – fast fragt man sich, wo das noch enden soll. Vielleicht am Besten hier, mit den Terminen dieser Woche:

13.6.2011

„Ömmör wönn öch traurög bön, trönk öch einen Korn“ (Seele-Fant covert Heinz Erhardt)
Es ist Pfingsten und wie wir uns alle erinnern, kam am 50. Tag nach Ostern der heilige Geist auf die Jünger nieder und sprach zu ihnen in fremden Zungen. Während ich mir deutlich angenehmere Situationen vorstellen kann, als von jemandem umgerissen und dichtgesabbelt zu werden, dessen Kleidung aus einem Haufen ausgerissener Schlunde besteht, nehmen wir die vegane Zweitdeutung der Redewendung zum Anlass und übersetzen per Google den Newsletter diesmal in andere Sprachen und wieder zurück. Anschließend lachen wir schallend über das Ergebnis und freuen uns, das solche Scheisse nur maximal einmal pro Jahr stattfindet. Im theologischen Sinne ist das übrigens alles andere als wünschenswert, geradezu unangemessen. Da die spanische Inquisition dieses Jahr aber vom deutschen Bauernhof ausging, und versuchte, über Ernährung zu bestrafen, besteht kaum Gefahr. Mit dem hin- und zurückübersetzen weist der Newsletter in seiner Funktion als absolutes Element der Exegese darauf hin, dass die babylonische Sprachverwirrung in keiner Weise durch „Pfingsten“ beseitigt wurde. Schon gar nicht, wenn in Hamburg tanzende Türme gebaut werden. Bereits jetzt weiß selbst ich nur noch bedingt, wovon ich schreibe. Um also die berechtigte Sorge zahlreicher Weltuntergangspropheten in die Worte Roland Kaisers zu fassen: „Ich glaub, es geht schon wieder los…“
It is Pentecost, and as we all remember, came on the 50th Day after Easter, the Holy Spirit upon the disciples and said to them down in foreign tongues. While I can not imagine much more pleasant situation than to be knocked over by someone and dichtgesabbelt, whose clothing is made of a bunch of avulsed throat, we take the vegan second interpretation of the phrase as an opportunity and translate it using Google to the newsletter this time back into other languages and back again. Then we laugh uproariously with the result and look forward to having such a shit place no more than once per year. In a theological sense, the way less than desirable, downright unfair. Since the Spanish Inquisition, but this year the German farm went out and tried to punish on nutrition, there is little danger. With the back-and back-translate the newsletter, in its function as an absolute element of exegesis to the fact that the Babylonian confusion of tongues was in no way eliminated by „Pentecost“. Especially not when being built in Hamburg dancing towers. Already, even I only know due to what I write. So, to summarize the legitimate concern of many prophets of doom in the words of Roland Kaiser: „I think it starts again …“

Il est la Pentecôte, et que nous nous souvenons tous, est venu sur le 50e jour après Pâques, le Saint-Esprit sur les disciples et leur dit à des langues étrangères. Bien que je ne peux pas imaginer beaucoup situation plus agréable que d‘être renversé par quelqu‘un et dichtgesabbelt, dont le vêtement est fabriqué d‘un bouquet de la gorge avulsées, nous prenons l‘interprétation vegan deuxième phrase comme une opportunité et le traduire en utilisant Google à la newsletter cette fois de retour dans d‘autres langues et vice-versa. Alors on rit à gorge déployée avec le résultat et nous nous réjouissons d‘avoir un tel endroit merde pas plus d‘une fois par an. Dans un sens théologique, la façon la moins souhaitable que, carrément injuste. Depuis l‘Inquisition espagnole, mais cette année, la ferme allemande est sorti et a tenté de punir sur la nutrition, il ya peu de danger. Avec l‘arrière et d‘arrière-traduire la lettre d‘information, dans sa fonction comme un élément absolu de l‘exégèse sur le fait que la confusion babylonienne des langues n‘était nullement éliminée par „Pentecôte“. Surtout pas quand en cours de construction dans les tours de danse Hambourg. Déjà, même si je sais seulement à cause de ce que j‘écris. Donc, pour résumer la préoccupation légitime de beaucoup de prophètes de malheur dans les mots de Roland Kaiser: «Je pense que ça recommence …“

¿Es Pentecostés, y como todos recordamos Cam En el 50 º día después de Pascua, el Espíritu Santo sobre los discípulos y les dijo: Abajo, en lenguas extranjeras. Si bien no se puede imaginar mucho más que ser agradable situación golpeado por uno mismo y dichtgesabbelt, tanto alzado cuya ropa de un montón de garganta avulsionado, tomamos la interpretación vegano segunda frase del año, como Oportunidades y traducirlo a través de Google a la Newsletter Este tiempo de volver a otros idiomas y viceversa. Luego se ríen a carcajadas con el resultado de fines de semana y esperamos contar con un lugar tan mierda no más de onzas por año. En un sentido teológico, de la manera menos de lo deseable, francamente injusto. Desde La Inquisición española La meta de este año agrícola alemán salió y trató de castigar a la nutrición, hay poco peligro. La parte posterior y re-traducir el boletín, en el elemento años TIC absoluta en función de la exégesis Para El hecho de que la confusión babilónica de las lenguas de ninguna manera fue eliminado por el „Pentecostés“. Sobre todo cuando se está construyendo en las torres de baile Hamburgo. Ya, yo sólo sé por lo que escribo. Por lo tanto, para resumir la legítima preocupación de muchos profetas de la fatalidad en la Palabra de Roland Kaiser: „Creo que empieza otra vez …“

Pfingsten ist, und wie wir alle erinnern uns an Cam In der 50. Tag nach Ostern, der Heilige Geist auf die Jünger und sagte: Down in fremden Sprachen. Sie können zwar nicht vorstellen, viel angenehmer Lage bei sich selbst und dichtgesabbelt, dessen Kleidung Klumpen viel abgerissenen Hals, nehmen Sie die zweite Satz vegan Auslegung des Jahres als Chancen und übersetzen sie über Google den Newsletter geschlagen werden Diesmal mit der Rückkehr in anderen Sprachen und umgekehrt. Dann lachen sie laut an den Wochenenden Ergebnis und freuen uns auf einen Platz so Scheiße nicht mehr Unzen pro Jahr. Im theologischen Sinn, der Weg weniger als wünschenswert, ehrlich gesagt unfair. Von der spanischen Inquisition Das Ziel der deutschen landwirtschaftlichen Jahres kam heraus und versuchte, Ernährung bestrafen, besteht wenig Gefahr. Die Rücken-und wieder übersetzen Sie den Newsletter in der IKT-Element absolute Jahren je nach Auslegung für die Tatsache, dass die babylonische Verwirrung der Sprachen war keineswegs von der eliminiert „Pfingsten“. Vor allem, wenn die Türme in Hamburg tanzen gebaut. Ya, ich weiß nur, was ich schreibe. Zusammenfassend gilt deshalb die berechtigte Sorge vieler Unkenrufen im Wort Roland Kaiser: „Ich glaube, es beginnt wieder …“

Ehrlich gesagt gefällt mir der letzte Absatz am Besten. Die Termine dieser Woche:

Verschiedenes

Seit Wochen schreibe ich nichts mehr für diese herrliche Seite, was schade ist. Nur das Wochenblatt zeugt davon, dass noch Leben in den müden Fingern steckt. Um beharrliche Widergänger sowie verirrte Seelen, die zufällig vorbei kommen ein bisschen anzufüttern: hier einige unterschiedliche Links. Das Grundthema liegt aber bei (Un)toten. Wer jetzt kurz in sich geht, versteht sicher den enormen Wortwitz, der sich diesbezüglich in der Überschrift verbirgt…

Wir fangen an mit realistischen Zombies voller Faulgase, hüpfen zu einer perfekten Plastikperle mit einer gelungenen Umsetzung von „sie liebt mich, sie liebt mich nicht“ und schließen ab mit einem Filmtrailer, der so beschissen ist, dass ich mich dem Film demnächst mal näher widmen muss. 12 Bösewichte, die zum Teil identisch aussehen und vermutlich nur das Portfolio eines Faschingsversands darstellen… das schreit geradezu nach einem Filmabend mit viel Schnaps und vielleicht noch einem weiteren Zuschauer.
Damit ihr euch nicht so sehr gruselt und die ganze Nacht nicht schlafen könnt, hier noch ein „comic relief“. Der Film hat ebenfalls alles, was man braucht, spielt aber tagsüber und es kommen keine Monster vor, nur schlimme Frisuren mit basedow’schen Augen. Knallharter Actionreisser eben, wie ich sie noch haufenweise auf VHS liegen habe. Sobald ich wieder einen Videorekorder besitze… Wartet nur!

06.06.2011

Arrogant? Moi?!“ (Miss Piggy)

Das wichtigste Vorneweg: Heute ist Slayertag!
Euch allen meine herzlichsten Glückwünsche dazu, denn er wird sicher nicht weniger ignoriert werden als z.B. der Welt-Ozean-Tag am 8. Juni. Interessant könnte der „World-Zoonosis-Day“ im Juli werden, der um Aufmerksamkeit für vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheiten wirbt; vorausgesetzt, bis dahin ist die ehec-Quelle wieder beim Viech zu suchen. Bisherige Kandidaten waren: Rindfleisch, Milchprodukte, Tomaten, Salat, norddeutsche Gurken, spanische Gurken, spanische Gurken, die in Hamburg auf dem Boden lagen, Rohkost überhaupt, der Hafengeburtstag, Lübeker Restaurants, essbare Sprossen. Diese Liste ist unvollständig und wird sicher noch fortgesetzt bis wir endlich bei wilden Verschwörungstheorien und der Strafe Gottes angelangt sind.

In letzter Zeit häufen sich die Gerüchte, der Neuigkeitenbrief spiegele in gewisser Weise autobiographische Aspekte des Schreiberlings wider. Die ist nur bedingt richtig, vielmehr zeigt es den Drang der Rezipienten, aktiv am Leben anderer Leute teilhaben zu wollen sowie Dichtung und Wahrheit zu vermengen. Ähnliches passiert, wenn Leute die Kinoleinwand anschreien, um leichtbekleidete Frauen zu warnen, dass ein Hochsitz mit Leiter nicht der beste Fluchtweg vor einem axtbewehrten Psychopathen ist. Weiteres Beispiel: sozial ausgehungerte MöchtegernrebellInnen, die meinen, irgendwelche Leute am anderen Ende der Welt würden sich für genau ihre im Selbstverständnis avantgardistische, kleinstbürgerliche „Solidarität“ interessieren.
Der seit Jahren immer wieder ausgebuddelte Versuch, sich auf die freigewordene Wohnung in der TV Serie Lindenstrasse zu bewerben fällt ausdrücklich nicht in diese Kategorie, sondern ist angesichts des herrschenden Wohnungsmangels durchaus verständlich. Fragen kann man doch mal. …Hhhm, an sich soll ja jede Woche gelacht werden, Mecker gibt’s ohnehin immer so viel und keiner ist mal fröhlich…. Menno! Also im Trennkoststyle noch was witziges hinterher – aber vorsicht! Beides auf einmal kann der Körper nicht verarbeiten.

Besonders lustig diese Woche: Die Termine

30.05.2010

Am 30. Mai ist der Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang…“ (Schlager aus zweifelhafter Zeit)

„Ess ich Essig, ess ich Essig. Aber ohne Gurke“, so summte ich vor mich hin, als ich letzte Woche in einem münchener Wartezimmer sass. Meine Begrüssung „Ich habe eine Magen-Darm-Grippe und bin seit gestern in der Stadt. Ich wohne übrigens in Hamburg.“ möchte ich mir als sogenannten Medusa-Gruss patentieren lassen. Jedenfalls muss ich sonst deutlich mehr für versteinerte Mienen tun. Übrigens scheine ich inzwischen wieder gesund zu sein, dieser Text tut euch also nichts. Ohne Spinne!

Financial crisis? it’s all greek to me“, sagt der Spanier, weil er gerade andere Probleme hat, als keinen Salat zu essen. Zum Beispiel, sich von dahergelaufenen Bullen verdreschen zu lassen, während wieder mal keiner guckt, ausser auf Facebook, weil das klappte ja schon so gut in Ägypten und diesem anderen Land… wie heißt das noch? Lissabon oder so. Syrien? Na, da wo der Gaddafi… nee, das war anders. Sexskandal mit seiner Krankenschwester? Nee, das war der vom WWF… warte, IWF! So war das, der Blatter! Nee, aber – klar, ich find das schon gut, dass da gerade so viel überall, und so… ist aber auch schon schwierig. Darf man eigentlich wieder Thunfisch essen? Da war doch auch irgendwas mit den Reaktoren, ich hab meinen Geigerzähler aber schon wieder weggegeben, hab ich getauscht. Hhm, jedenfalls, was ganz geil ist: Mein Fusionticket ist Freitag gekommen!

Die Termine diese Woche: