Archiv für Februar 2011

Zwergenaufstand

Unverantwortlich, nicht auf diesen Film hinzuweisen. Trotz Elton John. Ich werd ihn wohl nicht gucken, aber vielleicht ja irgendwer sonst. Wie immer gilt: Die deutsche Version scheint mieser als das Original. Das geht schon bei den Trailern los.
Orginal:

Deutsch:

Zum Ausgleich der andere große Knaller der Woche, wo alles stimmt (Sprachversion egal):

28.02.2011

Das ganze Leben ist eine Wundertüte“ (Die Flippers)
Die Woche mit hochgradig philosophischen Betrachtungen und genügend Restalkohol einzuklingeln ist seit jeher Streben und Trachten eines jeden Wannabe Singer/Songwriters. Solche Menschen, die selbstgeschriebene Texte selbstvertont „in die Köpfe der Leute“ zu bringen versuchen, sind meistens männlich. Das weibliche Äquivalent ist die Schmuckdesignerin. Diese Feststellungen sind Allgemeinwissen und bieten keine neuen Erkenntnisse. Das hier ist aber der Newsletter, also sattle ich wieder um auf einen anderen Erzählstrang, den ich dann versuche totzureiten (um in diesem Bild zu bleiben.) speaking of Strang: Die Oberschenkelbeugemuskulatur heißt auf englisch „Ham Strings“, was eigentlich eher nach Frühstück klingt. Sachen gibts. Wundertüten gibts sicher auch noch. Am besten sind hier genderspezifisch gepackte Tüten. Wundertüte für den Herren trifft Wundertüte für die Dame, am besten in blau und rosa. In meiner Wundertüte wünsche ich mir einen Erdmännchensprengsatz um die Schmach auszulöschen, die mir die Erdmänner auf der Moo Moo Farm zufügten. In großen Gruppen griffen sie ohne Vorwarnung an. Ich war noch ein Kind!! Mariokart 64 war die Hölle.

Daten und Fakten aus dem Hafenklang in der aktuellen KW:

21.02.2011

Chi und Rodel gut“ (Asiatischer Sportwetterbericht)

Es ist angerichtet. Die Besetzungsliste des Gruselkabinetts wird ausgetauscht und statt Ahlhaus the Hutt soll nun Orloff, Graf von Ipecacuanha, so sympathischen Projekten wie Vertiefung und Philharmonie an der Elbe vorstehen. Hamburg scheint einen Drang zu haben, die Herrscher der Innenbehörde nach ganz oben zu bringen…
Schnell an was Schönes denken: Kurzkopfgleitbeutler!
Ziemlich pelzig, große, dunkle Augen und insgesamt gut in der Tasche zu verstauen – der Traum jeder Schwiegermutter. Leider ist die Stimme etwas schrill, aber man muss ja auch nicht immer reden. Ausserdem sollen KGBs (was für eine Abkürzung!) recht streng riechen, da sie ihr Revier über Sekrete markieren. Wer jedoch einmal gesehen hat, wie die lustigen Gesellen mit ihren Batman-artigen Capes drollig von Wipfel zu Wipfel gleiten, dem ist so etwas egal. Huuiii! Bis zu 50 Meter geht der wilde Ritt. Doch nicht jeder Beutler ist ein süßer Beutler.
Völlig anders drauf sind zum Beispiel die Nasenbeutler, auch Schweineratten genannt. Womit wir irgendwie wieder am Anfang dieses Textes angekommen sind.

Vielleicht hilft in dem Falle ein Ortswechsel. Die Termine im Hafenklang:

Fusion 2011

Fällt aus. Zumindest für mich. Während ihr euch über lustiges Nachspielen des „Fusionhymne“ genannten Verbrechens freuen könnt, hänge ich lässig in Gällsenkirschen ab und vervollständige meine Bandspotterliste. Das erste Mal Anthrax gucken! Vielleicht auch nicht, ich bin mir nicht ganz sicher… Die anderen Bands müssten mich eigentlich schon mit Namen kennen: Metallica (ca. 4x), Slayer (>5x), Megadeth (mindestens 2x). Ein guter Ersatz für Wacken, wo mich 10 Pferde sicherlich hinbrächten, jedoch nicht freiwillig. Freibier und Gästeliste locken jedenfalls nicht genug, um die Spinner zu ertragen.

So, und jetzt Schnauze halten: Papa lässt seine Haare wachsen.

Backen mit Springer (DIY & die)

Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.“ So der gute Büchner, euch allen sicher noch bekannt als Verfasser des hessischen Landboten und anderer Schriften, von denen ihr nur einen Satz (unbewußt) falsch zitieren könnt. Was das nun mit Backen oder Springer zu tun hat? DAS HIER. Im Ernst, es ist nicht soo einfach, mich zu überraschen – ich traue fast allen prinzipiell fast alle Absonderlichkeiten zu… aber mit Backblech?
Ich räum erstmal meine Küche auf.

Die Geheimnisse asiatischer Kampfstile

Wow. Früher war ALLES besser. Wenn man zumindest Anhänger traditioneller Fuchteleien fragt. Natürlich hat der eigene Meister immer in einer direkten Linie mit dem Stilgründer gestanden und damit die reine Lehre mitbekommen, aber es geht auch viel verschütt. Das bestätigen dann die anderen Vögel wieder mit ihrem Geseier von „altem Wissen, das zum Teil verloren gegangen ist“ und irgendwelchen Geheimtechniken und Druckpunkten und Chi und Kugeln mit dem Mund fangen…
Anbei ein großartiges Video „aus alter Zeit“, das die allgemein bekannte Tatsache bestätigt, alle Chinesen wären den ganzen Tag mit Kung Fu beschäftigt gewesen. Es ist natürlich ein Stummfilm, der auch stumm bleiben sollte. Wer den Ton an lässt, darf nicht quengeln, ich hätte nicht gewarnt.

Nicht zu vergessen, der große Klassiker mit dem „Kiai Meister“ der Leute besiegt, ohne sie zu berühren.

Ob das ein Scherz war oder nicht (und wenn es einer war, welcher Teil davon), vermag ich nicht zu sagen. Schließlich gibt´s noch mehr solche Leute (völlig plausibel wirds ab 2:30)

Was ich jedoch sagen kann: Das Training sieht sportlich alles andere als interessant aus und erinnert mich mehr an Sektengedöns. Zum Abschluss noch zwei Perlen von den „Kings of no-contact-combat“: Yellow Bamboo
Hier mit Leuten, die sich an die Regeln halten:

Hier mit Leuten, die den Beipackzettel nicht gelesen haben:

Aber als Mann, der Probleme mit Vorwärts- und Rückwärtsrolle hat (Ich such mir darum immer Kampfstile, wo man versucht oben zu bleiben): Toll hinfallen können die alle schon. Respekt.

Wir haben euch was mitgebracht – Bas Bas Bas

Um das Pferdchengerubbel von „Fuchteln für Fortgeschrittene“ wieder auszubügeln, hier was fürs Herz (Guck mal, ohne Handschuhe!) …Und dann ist da noch die Politik der offenen Hand, wo ich auch Fan von bin. Ich könnte es immer wieder gucken, wenn nur das Outfit nicht wäre.

Was wieder beweist, dass gute Kämpfer nicht unbedingt Klamottengeschmack haben.

Als Bonusguck noch ein Ernährungstipp aus der wunderbaren Welt der seltsamen Selbstverteidigung:

14.02.2011

Das Aufhalten genehmigter Demonstrationen ist nicht Sache der Bürger, sondern der Polizei“ (Bundesinnenminister de Maizière)

Ein schönes Zitat aus Dresden, das zwar am Kern des eigentlichen Anlasses vorbei geht, die Rolle der Polizei im Allgemeinen jedoch sehr schön beschreibt. Am 19.2. gehts weiter, für Leute, die Nazis nicht ungestört ihren Dreck machen lassen wollen, ist auch noch Platz in der Stadt. Also hin da! Nun ist aber erstmal Valentinstag. Mir geht das Herz auf. Dem Datum angemessen werden Menschen jeglichen Geschlechts mit Blumen belästigt und anonym die furchtbarsten Stalkingbriefe verschickt. Ziel ist es zumeist, Geschlechtsverkehr auszuweiten. Anstatt sich weiterhin nur mit sich selbst beschäftigen zu müssen, soll nun dieser eine Tag im Februar alles richten. Na sicher. Dem Gedanken des Outsourcings generell nicht abgeneigt – Statt D.I.Y. bin ich mehr Freund von L.I.B.D.B.O. (let it be done by others) –  besteht das restliche Newsletter-Intro aus einem bewegenden Bericht aus dem Aquaristenmilieu. Viel Spaß!

„Hallo edle Gemeinde,

ich bin wieder schwach geworden. Nachdem ich bis auf ein Aqua 40 mit Shrimps und C.pygmaeus alle reinen Aquarien abgegeben hatte, sah ich nichtsahnend im hiesigen Kleinfreßnapf vorbei. Da saßen dann im Verkaufsbecken mit einer Horde Rh.duospilosus auch 4 Grundeln einer eindeutig anderen Art. Habe das eine Woche verdrängen können, doch heute habe ich dann etliche Zeit knieend vor der untersten Verkaufsreihe verbracht, um die Jungs zu studieren – sehr zur Verwunderung der Verkäufer. Da dort m.E. noch 3 Männer und 1 Weib saßen, habe ich mir 2,1 mitgenommen. Das Aqua 40 wurde kurz umgestaltet und die neuen Bläßlinge eingesetzt.
Sind noch etwas scheu und verunsichert, aber mit ein paar MüLas kriegt man Rhinos ja immer   :evil:
Hier nun die ersten Bilder – ich habe das Gefühl, die Jungs könnten richtig bunt werden, wenn die sich eingelebt haben und richtig ausgewachsen sind. (…) Mal sehen, ob´s diesmal auch wieder ein „small-sized-egg“Typ ist, womöglich noch irgendwas „Brackiges“ oder vielleicht doch zumindest ein (für mich) machbarer „medium“Typ. Es wäre ja langsam mal zu hoffen.“

Fuchteln für Fortgeschrittene

Ich kann immer noch nicht trainieren, aber das tut nichts zur Sache, sondern soll nur einen Hauch Aktualität in den Beitrag bringen.
Allerdings wurde nicht nur von mir, sondern auch „en Blog“ lange nicht mehr Gefuchtelt. Daher mal wieder ne krasse Kampfszene. Ich erinnere mich, den Film als Kind auf Video gesehen zu haben. Da fand ich ihn etwas eigenartig. Heutzutage fände ich ihn sicherlich deutlich besser, allerdings trinke ich inzwischen auch Bier. Schön umgesetzt ist das Konzept, alles zum Kämpfen zu benutzen, was um einen rumsteht, zum Beispiel ein Seitpferd. Also, viel Spaß mit der Choreografie, den Sounds und den überragenden Schauspielern.

Das Turngerät heißt auf englisch übrigens Pummelhorse. Find ich gut.

Don‘t forget the struggle, don‘t forget the streets…

Es gibt Leute, an die erinnert man sich nicht, egal was sie anstellen. Andere sind einfach präsent und brennen sich bei der ersten Begegnung auf ewig in die Seele. Einem davon ist das hier gewidmet. Namen müssen nicht genannt werden, der betreffende Kreis weiß Bescheid.

…don‘t sell out.